Lübecker Ärztenetz: Profi- & Volkssportbetreuung im Raum Lübeck ist gewährleistet

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Ein Schwerpunkt einer Gruppe von Ärzten aus dem Zusammenschluss orthopädisch-unfallchirurgischer und wirbelsäulenchirurgischer Gemeinschaftspraxen aus Lübeck und Bad Schwartau stellt die Sportmedizin dar und zeigt sich in der intensiven und langjährigen Betreuung und Versorgung von Spitzen- und Breitensportlern im Lübecker Raum.

In Abgrenzung zum Sportschaden wird eine Sportverletzung als Ereignis definiert, bei dem es durch eine äußere oder eine innere Krafteinwirkung zu einer im zeitlichen Zusammenhang stehenden Verletzung kommt. Sportschäden entwickeln sich dagegen aus einer chronischen Überlastung oder resultieren als bleibender Schaden aus einer nicht ausgeheilten Verletzung. Der Anteil der Sportverletzungen am Gesamtunfallaufkommen liegt heutzutage bei etwa 25 bis 30 Prozent in Deutschland, pro Jahr muss mit 1,5 Millionen Sportunfallverletzten im Vereins- und Breitensport gerechnet werden, die einer ärztlichen Behandlung bedürfen. Zu den exogenen Verletzungsrisiken zählen in erster Linie die Sportart (70 Prozent aller Unfälle entfallen auf Ballsportarten) und das Leistungsniveau (Leistungs- vs. Freizeitsport). Endogene Einflussfaktoren die Sportverletzungen begünstigen sind vor allem altersphysiologische Abbau- und Degenerationsprozesse, insbesondere des Haltungs- und Bewegungssystems.

Die qualifizierte Betreuung von Sportlern ist ein wichtiges Anliegen. Als Mannschaftsärzte betreuen sie seit Jahren sämtliche Spitzenteams unterschiedlichster Sportarten in und um Lübeck, u. a. die Fußballer des VfB Lübeck und FFC Bad Oldesloe, die Handballer des VfL Bad Schwartau und TSV Travemünde, die Footballer der Cougars Lübeck sowie als betreuende Ärzte zahlreiche weitere Vereinsmannschaften und Einzelsportler.

Es ist sinnvoll, eine rechtzeitige Untersuchung der körperlichen Voraussetzungen durchzuführen, um Schwächen und Stärken zu erkennen und im Falle von Defiziten eine sofortige Anpassung des Trainings und Wettkampfs, eine physiotherapeutische Behandlung oder z. B. Versorgung mit Hilfsmitteln einzuleiten. So kann späteren Verletzungen und Überlastungsschäden vorgebeugt werden. Dies ist für alle Leistungssportler in regelmäßigen Abständen sinnvoll, aber auch Freizeitsportler sollten vor geplanten stärkeren Beanspruchungen wie z. B. einem Marathonlauf oder vor Trainingsbeginn in einer neuen Sportart eine sportmedizinische Untersuchung veranlassen.

Sollte es leider schon zu einer Verletzung oder einem Sportschaden gekommen sein, werden Sie durch die Partnerpraxen schnell und zuverlässig behandelt. Die Therapie solcher Verletzungen (von A wie Auskugelung bis Z wie Zerrung) kann entweder konservativ, d. h. ohne Operation, durchgeführt werden oder operativ, wobei der operative Schwerpunkt der Praxen im Bereich der minimal invasiven Eingriffe besteht. Die Ärztegruppe steht für eine fachkompetente und moderne operative Versorgung von Patienten im Großraum Lübeck. Zurzeit werden zusammen über 2000 ambulante Eingriffe im Jahr erbracht.

Gerade aber auch in der konservativen Behandlung von Sportunfällen und Nachbehandlung nach Operationen ist ein Zusammenwirken von ärztlichen Maßnahmen, physikalischen Therapien und Physiotherapien entscheidend zur schnellen Wiederherstellung. Auf Wunsch wird mit dem Sportler bzw. Trainer ein überbrückendes Trainingsprogramm der nicht verletzten Körperbereiche erarbeitet, um die Trainingsdefizite so gering wie möglich zu halten.

Weitere Informationen/Kontakt über Dr. Richard Jung (siehe „Unsere Ärzte“)

Veröffentlicht am 17.04.2013.

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